(1) Vor Ablauf der Widerrufsfrist unterrichtet der Verbraucher den Unternehmer über seine Entscheidung, vom Vertrag zurückzutreten. Zu diesem Zweck kann der Verbraucher entweder: Ein Verbraucher, der einen Fernabsatzvertrag oder einen Außerhalb des Geschäftsbetriebs mit einem Geprofi abgeschlossen hat, hat das Recht, vom Vertrag zurückzutreten, wenn das Widerrufsrecht vorgesehen ist. (1) Sofern die in Artikel 16 vorgesehenen Ausnahmen nicht gelten, hat der Verbraucher eine Frist von 14 Tagen, um ohne Angabe von Gründen und ohne Angabe von Gründen von einem Fernabsatzvertrag zurückzutreten, ohne dass ihnen andere als die in Artikel 13 Absatz 2 und Artikel 14 vorgesehenen Kosten entstehen. die Lieferung einer Zeitung, Zeitschrift oder Zeitschrift mit Ausnahme von Abonnementverträgen für die Lieferung solcher Veröffentlichungen; (1) Der Unternehmer erstattet alle zahlungen, die er vom Verbraucher erhält, gegebenenfalls einschließlich der Lieferkosten, unverzüglich und in jedem Fall spätestens 14 Tage ab dem Tag, an dem er über die Entscheidung des Verbrauchers, gemäß Artikel 11 vom Vertrag zurückzutreten, unterrichtet wird. Die bestehenden Rechtsvorschriften der Union, unter anderem in Bezug auf Finanzdienstleistungen für Verbraucher, Pauschalreisen und Teilzeitnutzung, enthalten zahlreiche Vorschriften zum Verbraucherschutz. Aus diesem Grund sollte diese Richtlinie nicht für Verträge in diesen Bereichen gelten. Was die Finanzdienstleistungen betrifft, so sollten die Mitgliedstaaten ermutigt werden, sich von den bestehenden Rechtsvorschriften der Union in diesem Bereich zu inspirieren, wenn sie Rechtsvorschriften in Bereichen erlassen, die nicht auf Unionsebene geregelt sind, so dass gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Verbraucher und alle Verträge im Zusammenhang mit Finanzdienstleistungen gewährleistet sind. Wenn der Verbraucher Waren im Zusammenhang mit dem Vertrag erhalten hat: Die beiden Parteien haben noch einige Verpflichtungen, auch wenn der Vertrag als nie abgeschlossen gilt. Der Verbraucher kann den Fachmann darüber informieren, dass er mündlich oder schriftlich vom Vertrag zurücktreten möchte. Die Verbraucher brauchen keinen Grund für ihre Entscheidung zum Rückzug zu nennen.

Der Rücktritt von einem Fernabsatzvertrag bedeutet auch, ohne Kosten für den Verbraucher (mit Ausnahme der unten genannten Ausnahmen), die Kündigung eines Nebenvertrags – z. B. Leasing eines Autos (Hauptvertrag) und Versicherung für die Dauer des Mietverhältnisses (Nebenvertrag). (6) Diese Richtlinie hindert die Unternehmer nicht daran, den Verbrauchern vertragliche Vereinbarungen anzubieten, die über den in dieser Richtlinie vorgesehenen Schutz hinausgehen. den Fernabsatz- oder Außerhalb des Geschäftsbetriebsvertrags abzuschließen, wenn der Verbraucher ein Angebot unterbreitet hat. Für die Erbringung einer Dienstleistung muss der Verbraucher trotz des Widerrufs dem Berufsfachmann einen Betrag zahlen, der proportional zu dem ist, was zum Zeitpunkt der Entscheidung, den Berufsmann über seine Entscheidung zum Rücktritt informiert zu haben, bereits erbracht wurde. eine andere unmissverständliche Erklärung abzugeben, in der seine Entscheidung, vom Vertrag zurückzutreten, dargelegt wird. Die Mitgliedstaaten sollten im Einklang mit dem Unionsrecht weiterhin befugt sein, die Bestimmungen dieser Richtlinie auf Bereiche anzuwenden, die nicht in ihren Anwendungsbereich fallen. Die Mitgliedstaaten können daher nationale Rechtsvorschriften beibehalten oder einführen, die den Bestimmungen dieser Richtlinie oder bestimmten ihrer Bestimmungen in Bezug auf Verträge entsprechen, die nicht in den Anwendungsbereich dieser Richtlinie fallen. So können die Mitgliedstaaten beispielsweise beschließen, die Anwendung der Vorschriften dieser Richtlinie auf juristische Personen oder natürliche Personen auszudehnen, die keine Verbraucher im Sinne dieser Richtlinie sind, wie Nichtregierungsorganisationen, Start-ups oder kleine und mittlere Unternehmen.

Ebenso können die Mitgliedstaaten die Bestimmungen dieser Richtlinie auf Verträge anwenden, bei denen es sich nicht um Fernabsatzverträge im Sinne dieser Richtlinie handelt, z. B. weil sie nicht im Rahmen eines organisierten Fernabsatz- oder Dienstleistungssystems geschlossen werden. Darüber hinaus können die Mitgliedstaaten auch nationale Bestimmungen zu Themen beibehalten oder einführen, die in dieser Richtlinie nicht speziell behandelt werden, wie zusätzliche Vorschriften für Kaufverträge, einschließlich in Bezug auf die Lieferung von Waren, oder Anforderungen an die Bereitstellung von Informationen während des Bestehens eines Vertrags.