Es gibt jedoch keine rechtswirksame Möglichkeit für die Vertragsparteien, sich auf kürzere als die gesetzlichen Kündigungsfristen zu einigen. Organisatorische Veränderungen zum Jahresende führen häufig dazu, dass Kündigungen erklärt werden. Nach deutschem Recht gelten Kündigungsfristen in der Regel bis zum Monatsende, und in einigen Fällen muss ein zusätzliches Quartalsenddatum eingehalten werden. Dies bedeutet, dass in einigen Fällen die Kündigung im Dezember unvermeidbar ist. Das bedeutet, dass nach Der Information des Betriebsrats die Kündigung während der Ferienzeit erfolgen kann. Dies wirft die Frage auf, ob es illegal oder unmoralisch ist, während der deutschen Weihnachtszeit gekündigt zu werden. Grundsätzlich kann die Kündigung jederzeit zugestellt werden, was an Feiertagen, Sonntagen und sogar am 24. Dezember, dem für viele Deutsche, heiligsten Tag des Jahres, gehört. Das Bundesarbeitsgericht, das höchste deutsche Arbeitsgericht, hat entschieden, daß eine Kündigung an Heiligabend weder rechtswidrig noch gegen einen Moralkodex ist, da Heiligabend als regulärer Arbeitstag gilt (BAG, Urteil vom 14. November 1984 – 7 AZR 174/83). Nach deutschem Recht gelten nur die eigentlichen Weihnachtstage, 25. und 26. Dezember, als Feiertage.

Die allgemeinen Voraussetzungen für einen gültigen Kündigungsbescheid gelten hier jedoch auch, d.h. er muss von der bevollmächtigten Person unterschrieben und fristgerecht zugestellt werden. Wird ein Betriebsrat gebildet, so ist er auch rechtzeitig und ausreichend detailliert vor der Kündigung zu konsultieren. Wir empfehlen, die Fristen nicht bis zum letzten Tag zu erschöpfen und Feiertage und andere Lieferhindernisse zu berücksichtigen. Zu dieser Jahreszeit wäre die Zustellung der Bekanntmachung bis spätestens 21. Dezember ideal. Für eine rechtzeitige Anhörung durch den Betriebsrat ist der 13. Dezember ein geeigneter Termin. Neben einem festen Gehalt bieten viele Arbeitgeber ihren Mitarbeitern eine variable Vergütung in Form eines Bonus oder einer Provision an. Rechtsgrundlage für solche Bonus- oder Provisionsansprüche können der Arbeitsvertrag, Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen oder Betriebspraxis sein.